Die Städte verlangen mehr bezahlbare Wohnungen - Die Städte verlangen mehr bezahlbare Wohnungen

Navigieren Sie zu bezahlbare Wohnungen

Navigation

|

Die Städte verlangen mehr bezahlbare Wohnungen

Der Mieterinnen- und Mieterverband bedauert die Ablehnung der Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen». Jetzt ist die Gegnerschaft gefordert, ihren Versprechungen Taten folgen zu lassen. Sie muss nun insbesondere in den Städten und Kantonen, welche die Initiative angenommen haben, Hand bieten, um rasch verstärkte Massnahmen für mehr bezahlbaren Wohnraum umzusetzen.

Die Ablehnung der Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» mit einem JA-Anteil von 43 Prozent ist bedauerlich. Das Resultat ist jedoch angesichts der millionenschweren Gegenkampagne der Immobilienlobby und der vielen Falschinformationen beachtlich. Die Zustimmung in zahlreichen Städten, Gemeinden und den fünf Kantonen Waadt, Genf, Basel-Stadt, Neuenburg und Jura zeigt, dass ein bedeutender Anteil der Schweizer Bevölkerung Handlungsbedarf sieht und verstärkte Massnahmen für mehr bezahlbaren Wohnraum befürwortet. In der Abstimmungskampagne wurde von der Gegenseite wiederholt betont, die Probleme auf dem Wohnungsmarkt müssten auf lokaler Ebene gelöst werden. Hier müssen nun Taten folgen. Der Mieterinnen- und Mieterverband ruft daher die Gegnerschaft auf, jetzt konstruktiv mitzuhelfen, dass insbesondere in den Städten, Gemeinden und Kantonen, die die Initiative angenommen haben, umgehend weitere Massnahmen für die Schaffung und den Erhalt von bezahlbaren Wohnungen ergriffen werden. Aber auch der Bund steht in der Pflicht, mit mehr Engagement Massnahmen für die «Verbilligung der Wohnkosten» zu ergreifen. Dies bereits aufgrund des geltenden Verfassungsauftrages im Bereich der Wohnbauförderung.

Bundesdarlehen stärker erhöhen – Mieten analog Referenzzinssatz senken

Das bestehende Instrument für Darlehen an gemeinnützige Wohnbauträger («Fonds de Roulement») wird mit dem heutigen Entscheid um 250 Millionen Franken aufgestockt. Das reicht aber nicht, um den Anteil der gemeinnützigen Wohnbauträger zu erhöhen. Daher verlangt der Mieterinnen- und Mieterverband, dass die Mittel für den «Fonds de Roulement» zusätzlich aufgestockt werden. Der Verband wird entsprechende Vorstösse im Parlament unterstützen. Für die nächste Senkung des Referenzzinssatzes verlangt der Mieterinnen- und Mieterverband zudem, dass die Mieten entsprechend gesenkt werden.

Widerstand gegen Verschlechterungen beim Mietrecht

Der Mieterinnen- und Mieterverband wird sich auch gegen Verschlechterungen beim Mietrecht wehren, wie diese von der Immobilienlobby im Parlament gefordert werden. So beispielsweise gegen die Vervierfachung der Renditen bei der Berechnung der Mieten (parlamentarische Initiative Olivier Feller) oder dagegen, dass missbräuchliche Mieten kaum mehr angefochten werden können (parlamentarische Initiativen Philippe Nantermod).

Weitere Artikel

|

Gegen die Lügenmärchen der Immobilienlobby braucht es jede JA-Stimme

line

Zwei heute publizierte Umfragen zeigen, dass die Abstimmung zur Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» hart umkämpft und der Ausgang an der Urne offen ist. Gemäss der SRG-Umfrage steht bei den Befragten ein JA-Anteil von 51 Prozent einem Nein-Anteil von 45 Prozent gegenüber. Ein JA ist weiterhin möglich. Der Mieterinnen- und Mieterverband kritisiert die millionenschwere Gegenkampagne der Immobilienwirtschaft, welche massive Lügenpropaganda und Fehlinformationen verbreitet.

|

Ja zu mehr bezahlbaren Wohnungen. Spekulanten stoppen!

line

Viele Menschen in der Schweiz finden keine bezahlbare Wohnung. Die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» sorgt mit der Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus dafür, dass künftig mehr Wohnungen der Spekulation entzogen sind. Eine breite Allianz legte heute an einer gemeinsamen Medienkonferenz dar, weshalb es am 9. Februar ein deutliches Ja zu mehr bezahlbaren Wohnungen braucht.

|

Verteidigen wir das Grundrecht auf Wohnen!

line

In den letzten 15 Jahren ist es zu tektonischen Verschiebungen auf dem Schweizer Wohnungsmarkt gekommen. Der Boom in den Zentren hat die Marktmieten um 20 bis 30 Prozent in die Höhe schnellen lassen. Zuerst waren die Städte betroffen. Der Druck hat sich inzwischen weit in die Agglomerationen hineingefressen.

Werden Sie Teil der Kampagne!

Newsletter

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Spenden

Unterstützen Sie unsere Kampagne.

Testimonial

Laden Sie Ihr Statement für die Initiative hoch.