Keine Spur von Entspannung bei den Mieten - Keine Spur von Entspannung bei den Mieten

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Keine Spur von Entspannung bei den Mieten

Neue Zahlen des Bundesamtes für Statistik bestätigen: Die Entwicklung der Mietpreise in der Schweiz kennt in den letzten Jahren nur eine Richtung und zwar nach oben. Die Erhöhung der Mieten von 0.6% seit letztem Jahr und von 17.9% seit Dezember 2005 belastet das Haushaltseinkommen von Mieterinnen und Mietern massiv. Die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» des Mieterinnen- und Mieterverbands Schweiz schafft Abhilfe.

Entgegen zahlreicher Medienberichte gibt es für Mieterinnen und Mieter in der Schweiz keine Entspannung bei den Wohnungspreisen. «Sinkende Mieten? Das sind Fake News. Die Zahlen des Bundesamtes für Statistik zeigen: Seit 2005 sind die Mieten gemäss Mietpreisindex um über 17% angestiegen, während sich die allgemeine Teuerung in der gleichen Zeit unter 5% bewegte. Für die Mieterinnen und Mieter bedeutetet diese wachsende Schere eine überproportionale Belastung der Haushaltseinkommen durch die Mieten. Von Entspannung bei den Wohnungspreisen also keine Spur», erklärte Carlo Sommaruga, Präsident des Mieterinnen- und Mieterverbands Schweiz (MV).

Renditegetriebene Mieten

Für Mieterinnen und Mieter in der Schweiz ist es nach wie vor schwierig, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Besonders akut ist das Problem in den Städten und den Agglomerationen. Schuld am überteuerten Wohnungsmarkt ist die Immobilien-Branche, die rücksichtslos hohen Renditen nachjagt und die Menschen in den Wohnungen zum Spielball ihrer Interessen macht. Seit 2009 sind zwar die Zinsen stark gesunken und damit die Kapitalkosten der Vermieterinnen und Vermieter. Bei den Mieterinnen und Mietern ist nur ein kleiner Teil der Senkungen angekommen – und diese wurden durch massive Erhöhungen bei Neuvermietungen von Wohnungen und durch Sanierungen mehr als weggefressen.

Es braucht die Initiative «Für bezahlbare Wohnungen»

Mit der Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen», die voraussichtlich nächstes Jahr zur Abstimmung kommt, will der MV Gegensteuer geben. Die Initiative verpflichtet Bund und Kantone, den gemeinnützigen Wohnungsbau zu fördern. Denn es braucht in der Schweiz mehr Wohnungen von gemeinnützigen Wohnbauträgern, welche dank der Kostenmiete dauerhaft bezahlbare Wohnungen garantieren. So entsteht neuer Wohnraum für Mieterinnen und Mieter, welcher der Spekulation und dem Renditehunger der Immobilien-Lobby entzogen ist.

Zahlen des BFS zum Mietzinsindex (MPI)
Zahlen des BFS zum Landesindex der Konsumentenpreise (LIK)

Statistique loyers

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